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Alle Sommer wieder...Grillfreude oder Grillleid

Grillen

Mietern ist es erlaubt, auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten zu Grillen. Sofern der Mietvertrag das Grillen nicht ausdrücklich verbietet oder die Nachbarn dadurch beeinträchtigt werden.

Beeinträchtigungen meiden !

Nach vorherrschender Rechtsmeinung ist gegen gelegentliches Grillen auf Balkon, Terrasse oder im Garten nichts einzuwenden.
Der Mieter sollte dabei jedoch Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, also eine zu starke Beeinträchtigung durch Rauch, Ruß und Gerüche vermeiden. Klar, dass der Mieter den Grill also nicht unbedingt unter dem Schlafzimmerfenster des Nachbarn aufbauen sollte, damit der vor lauter Dunst nicht mehr ruhig schlafen kann.
Sorgen Sie also beim Grillen für den nötigen Abstand, beachten Sie die Windrichtung und verwenden Sie gegebenenfalls einen unproblematischen Elektrogrill.

Wie oft darf ich grillen?

Wenn auch das Grillen grundsätzlich erlaubt ist, gehen die Meinungen darüber, wie oft ein Mieter grillen darf, weit auseinander.
Dazu gibt es zahlreiche Gerichtsentscheidungen: Sie reichen von einmal monatlich zwischen April und September, über fünfmal im Jahr bis zu dreimal pro Saison und maximal insgesamt sechs Stunden. Im Zweifel lohnt es sich, vor der Grillparty die Nachbarn zu informieren, und damit sicherzustellen, dass kein Ärger droht.
Auch wenn nur gelegentlich gegrillt wird, muss die Beeinträchtigung der Nachbarn so gering wie möglich gehalten werden.
Im schlimmsten Fall wird eine verrauchte Grillparty als Ordnungswidrigkeit bewertet, die mit einer Geldbuße belegt werden kann.

Beim Grillen auf dem Balkon sollten Sie die Nachtruhe beachten. Diese beginnt um 22 Uhr und endet um sieben Uhr morgens. Während dieser Zeit darf auf dem Balkon kein Lärm entstehen, durch den sich die Nachbarn gestört fühlen.

Bezugsquelle: https://Immobilienscout24.de

Die Sache mit dem Personalausweis

Nach dem Geldwäschegesetz sind Immobilienmakler verpflichtet, die Identität Ihrer Kunden festzustellen. Das bedeutet, dass der Immobilienmakler verpflichtet ist, sich den Personalausweis seiner Kunden zeigen zu lassen und die Daten aus dem Personalausweis festzuhalten. Außerdem muss der Immobilienmakler prüfen, ob sein Kunde im eigenen wirtschaftlichen Interesse oder für einen Dritten handelt.
Einzelheiten finden Sie auch hier unter: geldwaeschegesetz.pdf und IVD Infos Geldwäschegesetz

Widerrufsrecht und seine Bedeutung

Widerrufsbelehrung wieder eine EU-Neuerung zur Bürokratie-Erweiterung

Ab dem 13. Juni 2014 gilt das "Gesetz zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechte-Richtlinie".

Das heißt Verbraucher haben bei außerhalb von Geschäftsräumen abgeschlossenen Verträgen (zB. über Telefon oder E-Mail ) und bei Fernabsatzverträgen, also Verträge die im Internet (Online-Handel) abgeschlossen werden, ein sogenanntes Widerrufsrecht.

Über dieses Recht muss der Unternehmer den Kunden/Verbraucher zwingend informieren.

Der Unternehmer muss dem Verbraucher die Widerrufsbelehrung vor Vertragsabschluss in klarer und verständlicher Weise zur Verfügung stellen.

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Wichtiges zusammengefasst:

1. Unsere Maklerprovision wird erst fällig, wenn ein Kaufvertrag zustande gekommen ist.

2. Das Widerrufsrecht ist vor allem für Immobilienkäufe/Verkäufe wichtig.

3. Bei der Vermittlung von Wohnungen zur Miete gilt das Bestellerprinzip, das heißt, derjenige der uns beauftragt, die Wohnung im Auftrag zu vermieten, der bezahlt die Maklergebühr.
Das heißt, wenn Sie sich für eines unserer Mietangebote interessieren, ist die Vermittlung für Sie als Mietinteressent kostenfrei. Es zahlt derjenige die Provision, der uns beauftragt hat, die Wohnung zu vermieten.







Tierhaltung in einer Mietwohnung

Was erlaubt und was verboten ist

Haustier ist nicht gleich Haustier vor allem nicht im Mietrecht. Kleintiere, wie Hamster oder Fische, dürfen Mieter auch ohne Erlaubnis des Vermieters halten. Bei Hunden, Katzen und exotischen Tieren wird das Ganze schon komplizierter. Das sollten Mieter zur Tierhaltung in der Mietwohnung wissen.

Katze oder Hund, Kaninchen oder Mini-Schwein: Wenn der Mieter sich für ein Haustier entscheidet, steht er unmittelbar vor der Frage, ob er es in der Wohnung halten darf. Haustierhaltung ist im deutschen Mietrecht nicht eindeutig geregelt, daher kommt es auf den individuellen Fall an: Ein Golden Retriever bekommt die Erlaubnis vielleicht, ein Goldfisch braucht sie gar nicht erst.

Wie so oft im Leben gibt es aber auch hier Ausnahmen: Bei Ratten scheiden sich die Geister. Einige Richter haben bereits ein Haltungsverbot bestätigt, weil sich manche Menschen vor den Tieren ekeln. Auch Frettchen dürfen nach Ansicht einiger Gerichte zur Recht verboten werden, weil sie stinken und die Wohnung arg verschmutzen können (AG Köln; Az.: 2 C 340/11).

Auch die Haltung von Ziervögeln kann für Mieter problematisch werden: Lärmen Sittiche und Papageien zu oft, zu laut, oder während Ruhezeiten, dann kann der Vermieter sie verbieten.

Wild oder gefährlich: nicht ohne den Vermieter

Vogelspinnen, Kampfhunde, Reptilien, Gift- oder Würgeschlangen: "Wer gefährliche Tiere in der Mietwohnung halten will, muss den Vermieter um Erlaubnis bitten", betont Oliver Fouquet, Rechtsanwalt für Mietrecht in Nürnberg. Doch damit nicht genug: Halter von solch ungewöhnlichen Haustieren benötigen zusätzlich eine Halteerlaubnis nach Vorschrift des Landesstraf- und Verordnungsgesetzes.

Das Tier muss raus: Ein "Ja" kann zurückgenommen werden

Im Fall, dass der Vermieter "ja" zu einem bestimmten Haustier gesagt hat, kann er seine Zustimmung immer noch zurücknehmen. Aber dafür muss er wie bei einem Nein triftige Gründe nennen. Ist die Begründung ausreichend, kann der Vermieter die Entfernung des Tieres fordern. "Geschieht dies nicht, kann er dem Mieter sogar kündigen ", warnt Fouquet.

Wie schnell das Haustier aus der Mietwohnung muss, hängt laut Fouquet von der Situation ab: "Eine Frist von zwei Wochen sollte der Vermieter dem Mieter schon einräumen, das geht nicht von heute auf morgen. Wenn ein Tier aber für andere Bewohner gefährlich ist, dann muss es gegebenenfalls sofort weg."

Bezugsquelle: Immowelt.de